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Anna-Seghers-Bibliothek: Vizekanzler besichtigt Mainzer Neubauprojekt
Oberbürgermeister Nino Haase hat Minister aus Bund und Land empfangen und für eine Förderung des Bibliotheksprojekts am Gutenbergplatz geworben. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sowie aus Rheinland-Pfalz Ministerin Doris Ahnen und Minister Sven Teuber werteten das Mainzer Modellprojekt als ein gutes Beispiel für eine Zukunftsinvestition. Die Stadt Mainz wird noch in diesem Jahr eine Bund-Länder-Förderung hierfür beantragen. Nach einem halben Jahrhundert an den Bonifazius-Türmen soll die öffentliche Anna-Seghers-Bibliothek in einen Neubau in zentraler Lage an den Gutenbergplatz ziehen – so die Planung der Stadt Mainz. Die Bibliothek gewinnt so deutlich mehr Fläche, die bisher getrennten Standorte (Publikumsbereiche und Verwaltung) werden vereint, zudem entfallen Mietkosten und sinken Energiekosten. Zugleich können hier zeitgemäße Bibliothekskonzepte umgesetzt werden. Das Philharmonische Staatsorchester wird überdies einen Probe- und Konzertsaal beziehen, der sich über ein „Kulturfenster“ zum Gutenbergplatz öffnet. Das Gebäude wird von einer Projektentwicklungsgesellschaft der regionalen Partner J. Molitor Immobilien GmbH, Sparkasse Rhein-Nahe und Domkapitel Mainz entwickelt. Gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Staatstheater entsteht ein Kulturquartier im Herzen der Stadt. Der Erwerb des Neubaus ist der Landeshauptstadt Mainz jedoch nur möglich, wenn Fördermittel aus dem „Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur“, mit dem das Land Rheinland-Pfalz das „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes umsetzt, gewährt werden. Die Stadt Mainz wird, sobald es möglich ist, eine Förderung aus dem Rheinland-Pfalz-Plan für das Projekt beantragen. Das Vorhaben wird daher voraussichtlich eines der ersten kommunalen Investitionsprojekte sein, für das eine Förderung aus dem Rheinland-Pfalz-Plan beantragt wird. Nach Einschätzung der Stadt Mainz könnte es zudem eines der frühesten Kommunalprojekte in Deutschland werden, das mit Mitteln des Sondervermögens des Bundes umgesetzt werden kann. Oberbürgermeister Nino Haase hat bei dem Rundgang intensiv bei den Vertretern von Bund und Land für eine Förderung des für alle Beteiligten so attraktiven Neubauprojekts geworben. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil: „Wir investieren in Bibliotheken – und damit in Bildungschancen. Hier ist Wissen für alle zugänglich, unabhängig vom Geldbeutel, der Herkunft, der Ausbildung oder dem Beruf. Die Bibliothek am Gutenbergplatz in Mainz ist deshalb ein gutes Beispiel, wie wir in die Zukunft investieren. Genau solche Orte brauchen wir: Hier kommen Menschen zusammen, hier geht es um Bildung und Ideen. Ich wünsche dem Team der Bibliothek viel Erfolg!“ Oberbürgermeister Nino Haase: „Der Bau einer modernen Bibliothek in zentraler Lage ist eine kraftvolle Investition in den Bildungsstandort und ein attraktiver Frequenzbringer für unsere Innenstadt. Wir möchten das Projekt schnellstmöglich auf die Schiene setzen. Unser ambitioniertes Ziel ist, dass die neue Anna-Seghers-Bibliothek das erste größere kommunale Projekt wird, das aus dem Rheinland-Pfalz-Plan finanziert und dann auch in kürzester Zeit realisiert wird. Auch deshalb wäre es ein für Rheinland-Pfalz beispielgebendes Investitionsprojekt. Ein von Bund und Land geförderter Neubau ist zugleich ein nachhaltiger Beitrag zur Haushaltskonsolidierung, da wir künftig jedes Jahr erhebliche Miet- und Energiekosten einsparen können. Das Projekt passt daher perfekt ins Infrastrukturprogramm von Bund und Ländern. Besser kann man kaum investieren.“ Doris Ahnen, Finanzministerin des Landes Rheinland-Pfalz: „Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität löst Wachstumsimpulse in ganz Deutschland aus. Sei es die sanierte Bahnstrecke, der verbesserte Zivilschutz oder die neue Sporthalle – jeder investierte Euro macht einen Unterschied für die Menschen vor Ort und für die Unternehmen, die planen und bauen dürfen. Als Land geben wir 60 Prozent der Mittel an die Kommunen weiter und stocken diese noch um 600 Millionen Euro auf. Für die nächsten knapp zwölf Jahre sind das 3,51 Milliarden Euro, die in den Kommunen investiert werden können.“ Sven Teuber, Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz: „Wer liest, lernt andere Perspektiven kennen, wägt ab und bildet sich ein eigenes Urteil. In einer Zeit, in der Algorithmen vorsortieren und Lautstärke oft mehr zählt als Argumente, ist das wichtiger denn je. Dass 2026 ausgerechnet eine Bibliothek zu den ersten Vorhaben aus dem Sondervermögen gehören kann, ist deshalb ein bewusstes Signal. Sie trägt den Namen von Anna Seghers, einer Mainzerin, die mit ihren Büchern gegen die Diktatur angeschrieben hat. Mit dem Staatsorchester unter einem Dach und dem vielfach ausgezeichneten Staatstheater gegenüber entsteht am Gutenbergplatz ein echtes Kulturquartier. Kultur schafft die Orte, an denen wir einander zuhören, streiten und uns verständigen. Wer hier investiert, investiert in unsere Demokratie.“ Ata Delbasteh, Dezernent für Kultur und Schule der Stadt Mainz: „Bibliotheken sind Orte der Bildung für alle. Unsere Planung bedeutet: viel mehr Fläche, beste Lage und modernste Ausstattung. Zugleich können hier zeitgemäße Bibliothekskonzepte umgesetzt werden: Dritter Ort, Makerspace, attraktive Aufenthaltsinseln, multimediale Angebote, nutzerfreundliche Selbstverbuchung, Open Library. So gelingt eine positive Weiterentwicklung der Mainzer Bibliothekslandschaft.“ Tina Badrot, Geschäftsführerin der J. Molitor Immobilien GmbH, die das Projekt gemeinsam mit der Sparkasse Rhein-Nahe und dem Domkapitel Mainz entwickelt: „Für uns war von Anfang an klar, dass an diesem besonderen Standort ein Ort der Begegnung entstehen muss. Bis aus dieser Idee ein tragfähiges Konzept werden konnte, waren Mut, Überzeugungsarbeit und viele Gespräche notwendig. Dass wir heute dank der vielen Möglichmacher von Stadt, Land und Bund auf dem Weg zur Realisierung der neuen Anna-Seghers-Bibliothek und des Staatsorchesters sind, ist ein starkes Signal. Es zeigt, was möglich wird, wenn Menschen gemeinsam an eine Idee glauben und sie mit Mut und Beharrlichkeit verfolgen.“ Markus Müller, Intendant und Geschäftsführer des Staatstheater Mainz: „Der hier durch die Unterstützung des Bundes entstehende neue Orchesterproben- und Kammermusiksaal ist für uns von großer Bedeutung. Gerade sind wir als Staatstheater Mainz zum Opernhaus des Jahres gewählt worden – um diese künstlerische Exzellenz halten zu können, brauchen wir dringend gute, bessere Probenbedingungen. Exzellenz auf der einen – Teilhabe auf der anderen Seite: Als dritter Ort im Verbund mit der Anna-Seghers-Bibliothek können wir niedrigschwellig diejenigen einladen, die ihren Weg nicht automatisch zur Kultur finden. Das ist gesellschaftlich ein wichtiges Signal, denn Kultur macht Resonanzräume auf, in denen Demokratie zum Klingen gebracht wird. Als kreative Antwort auf die gefährlichen Töne jener in den Echoräumen, die gerade aggressiv die Freiheit der Kunst angreifen.“ Hintergrundinformationen Der Mainzer Stadtrat hat am 17. Juni 2026 die von der Stadtverwaltung vorgelegte Planung für die neue Bibliothek am Gutenbergplatz beschlossen. Deren oberstes Ziel ist, den Mainzer:innen auch in den kommenden Jahrzehnten eine attraktive öffentliche Bücherei in zentraler Lage bieten zu können. Zugleich soll, so der Plan, die Bibliotheksfläche gegenüber dem aktuellen Standort um mehr als 60 Prozent wachsen, da Mainz gemessen an seiner Bevölkerungszahl hier großen Nachholbedarf hat, was bundesweite Vorgaben und Städtevergleiche belegen. Mit dem Umzug der Anna-Seghers-Bibliothek in den Neubau soll zudem auch in eine moderne Ausstattung investiert werden. Der Stadtratsbeschluss sieht zwei Optionen vor: Die „kleine Lösung“ besteht darin, am Anwesen ein Teilerbbaurecht mit einer Laufzeit von 99 Jahren zu erwerben. Präferiert wird eine „große Lösung“, sofern diese durch eine Förderung zu 90 % finanziert werden kann: Demnach soll das gesamte Anwesen erworben werden. Die Stadt Mainz wäre dann alleinige Eigentümerin von Grundstück und Gebäude, sobald es fertiggestellt ist. Die Mehrkosten gegenüber der „kleinen Lösung“ sollen u. a. finanziert werden, indem das nicht mehr benötigte Grundstück am ehemaligen „Haus des Deutschen Weins“ veräußert wird. Zudem bekäme die Stadt dann regelmäßige Einnahmen aus der Vermietung des Obergeschosses an das Staatstheater für einen Orchesterproben- und Kammermusiksaal. Realisiert werden soll das Projekt mithilfe einer Förderung aus dem „Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur“. Bereits im April hat Mainz als erste Kommune in Rheinland-Pfalz das hierfür geforderte „regionale Umsetzungskonzept“ vorgelegt. Das Förderprogramm Rheinland-Pfalz-Plan hat ein Volumen von 3,5 Milliarden Euro, mit denen Investitionen der Kommunen in den kommenden zwölf Jahren unterstützt werden sollen. Auf Mainz entfällt ein Regionalbudget in Höhe von rund 167 Mio. Euro. Die Anträge zur Förderung können noch in diesem Jahr gestellt werden. Öffentliche Bibliotheken als bundesweit meistbesuchte kulturelle Einrichtung bieten allen Altersgruppen und sozialen Schichten – niedrigschwellig und ohne jeglichen Konsumzwang – freien Zugang zu Wissen und Information, fördern die Sprach-, Lese- und Medienkompetenz, unterstützen die pluralistische und demokratische Meinungsbildung. Als Orte des Austauschs, der Begegnung, der kulturellen, digitalen und gesellschaftlichen Teilhabe leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des Gemeinwesens, wirken der gesellschaftlichen Spaltung entgegen und bereichern das öffentliche Leben. Seit 1980 befindet sich die Zentralbibliothek der Öffentlichen Bücherei Mainz – Anna Seghers auf einer Fläche von 1.600 m² zwischen den beiden Bonifaziustürmen. Außerhalb dieser Flächen ist die Verwaltung (Büros und Lagerflächen) im Bonifaziusturm A untergebracht und verteilt sich über zwei Etagen. Die Mietverträge laufen in den kommenden Jahren aus. Eine Sanierung der Räumlichkeiten und eine Modernisierung der Ausstattung steht an. Ferner sind die Flächen – gemessen an bundesweiten Vorgaben sowie im Städtevergleich – deutlich zu klein. Der Bedarf hinsichtlich Aufenthaltsqualität (Ort zum Lesen, Lernen, Arbeiten und zum gemeinsamen Austausch für durchschnittlich 750 Besucher:innen pro Öffnungstag sowie mehr Angebote und Fläche der Kinderbibliothek) ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Mit einem Neubau am Gutenbergplatz eröffnet sich die einmalige Gelegenheit zur Schaffung einer modernen Bibliothek in zentraler Lage mit deutlich mehr Flächen – mit einem Wachstum im Publikumsbereich von rund 1.600 m² auf knapp 2.700 m². Publikums- und Verwaltungsbereich unter einem Dach ermöglichen eine zeit- und ressourceneffiziente Arbeitsorganisation zum Nutzen aller Beteiligten. So gelingt eine positive Weiterentwicklung der Mainzer Bibliothekslandschaft auf Grundlage des Bibliotheksentwicklungsplans für das Land Rheinland-Pfalz (2025). Zugleich können hier zeitgemäße Bibliothekskonzepte umgesetzt werden: „Dritter Ort“, Makerspace, attraktive Aufenthaltsinseln, multimediale Angebote, nutzerfreundliche Selbstverbuchung, „Open Library“. Kosten und Zeitplan Im Verwaltungsentwurf des Haushaltsplans 2027 ist für das Projekt „Kulturhaus“ am Gutenbergplatz eine Investitionssumme von 48,5 Euro vorgesehen (ohne Ausstattung). Der Stadtrat muss diesem noch zustimmen. Eine Eröffnung der Anna-Seghers-Bibliothek im Neubau am Gutenbergplatz ist für Sommer 2028 vorgesehen – unter der Voraussetzung, dass eine Förderzusage zügig erfolgt.

Neue Mainzer Anna Seghers-Bibliothek im neuen Kulturhaus am Gutenbergplatz/Fuststraße
Im Dezember 2025 hat der Mainzer Stadtrat den Grundsatzbeschluss gefasst, die Neue Mainzer Anna Seghers-Bibliothek im neuen Kulturhaus am Gutenbergplatz/Fuststraße anzusiedeln. Die Bibliothek wird auf drei Ebenen des Kulturhauses angesiedelt. Zudem wird in dem Gebäude, wie bereits seit längerem bekannt, ein Konzert- und Probensaal des Staatsorchesters Mainz integriert. Für die Neugestaltung an der Ludwigsstraße ist das Kulturhaus ein zentraler Baustein.

Hochschule Mainz präsentiert Möbelprototypen
Im Oktober war die Ludwigsstraße Schauplatz einer kreativen Möbelausstellung: Die Erstsemester des Studiengangs Innenarchitektur der Hochschule Mainz präsentierten in der Lulu ihre ersten Möbelprototypen. Unter dem semesterdurchziehenden Motto CONNECT entstanden innovative Entwürfe, die Verbindung, Funktion und Gestaltung auf überraschende Weise zusammenbringen. [gallery columns="5" ids="1112,1109,1111,1110,1113"]

Kooperation mit der Hochschule Mainz für das LU: Das Siegerteam für das Wegeleitsystem steht fest
Nachdem über mehrere Monate hinweg Studierende der Hochschule Mainz an innovativen und kreativen Konzepten für ein modernes Wegeleitsystem im Einzelhandelsquartier LU: gearbeitet haben, wurde nun der Höhepunkt des Projekts erreicht: Die Schlusspräsentation der insgesamt fünf Teams und die Siegerehrung. Die kreative Zusammenarbeit mit der Hochschule Mainz Das Projekt begann mit dem Ziel, ein funktionales und gleichzeitig ästhetisch ansprechendes Wegeleitsystem zu schaffen, das den Besuchern hilft, sich im neuen Einzelhandels- und Erlebnisquartier LU: zurechtzufinden. Initiiert von Tina Badrot (Geschäftsführung Molitor Immobilien), die ehrenamtlich im Hochschulrat Mainz engagiert ist. Studierende des Fachbereichs Kommunikationsdesign der Hochschule Mainz arbeiteten unter der Leitung von Prof. Philipp Pape an kreativen Konzepten, die das LU: Corporate Design aufgreifen und in die architektonische Gestaltung einbringen sollten. Nach dem Kick-off-Workshop und der Zwischenpräsentation wurden die Entwürfe weiterentwickelt. Schließlich war es an der Zeit, die finalen Konzepte zu präsentieren, bei denen die Jury die Aufgabe hatte, das beste Design zu küren. Die Jury und ihre Entscheidung Die Jury bestand aus Paula Schneider, Projektleiterin für das Projekt LU: (Molitor Immobilien), Charlotte Gräfin v. Pfeil, Markenentwicklung für das Projekt LU: (Molitor Immobilien), Fabian Faerber und Saskia Aegerter (Faerber Architekten), die das Projekt LU: als Architekten betreuen sowie F. Albrecht Graf v. Pfeil, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Boulevard Lu GmbH & Co. KG. Nach eingehender Diskussion und aufgrund der außergewöhnlich starken Entwürfe fiel kurzfristig und einstimmig die Entscheidung, gleich zwei Teams zu küren. Somit konnten sich beide Gewinner nicht nur über die 500 € Teilnahmegage, die jedes Team erhielt, sondern auch über 1.000 € Preisgeld freuen. Die Gewinnerteams Gruppe 1: Laura Puskailer, Lena Dreyer und Jule Wolfgramm überzeugten die Jury mit ihrem kreativen, bunten Konzept, das das Corporate Design von LU: auf innovative Weise umsetzte. Besonders beeindruckte die Gruppe, wie sie den Slogan „Voller Leben“ und die damit verbundene Identität in die Beschilderung übersetzte und dabei eine lebendige, vielfältige Gestaltung entwickelte, die sowohl funktional als auch visuell ansprechend ist. Gruppe 2: Jan Koneczny und Henry Steffen präsentierten einen besonders professionellen Entwurf, der durch eine klare, logische Struktur und ein leicht verständliches Beschilderungssystem glänzte. Ihre Arbeit zeichnete sich durch eine präzise Herleitung und eine konsequente Umsetzung aus, bei der das lebendige Corporate Design von LU: geschickt in die funktionale Struktur des Systems integriert wurde. „Die Wahl fiel uns nicht leicht, da beide Teams durch ihre Konzepte, die sehr unterschiedlich sind, überzeugt haben“, sagte Paula Schneider bei der Siegerehrung. „Beide Konzepte haben auf ihre eigene Weise gezeigt, wie man Funktionalität, Ästhetik und das lebendige Corporate Design miteinander verbinden kann, um den Besuchern des LU: eine erstklassige Orientierung zu bieten.“ Alle Teams erhielten viel Lob für ihre kreativen Ideen und die Arbeit, die sie in das Projekt gesteckt haben. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Wettbewerb nicht nur das Wegeleitsystem für das LU: vorantreiben, sondern auch den kreativen Nachwuchs fördern konnten“, erklärte Charlotte Gräfin v. Pfeil. Ein Blick in die Zukunft des LU: Mit dem Abschluss dieser Kooperation für das Wegeleitsystems, ist ein weiterer Schritt für ein noch attraktiveres Einkaufs- und Erlebnisquartier gemacht. Das Wegeleitsystem soll den Besuchern nicht nur die Orientierung erleichtern, sondern auch das gesamte Erlebnis im Quartier bereichern und stärken. „Es war uns eine Freude, dieses Projekt mit den Studierenden der Hochschule Mainz zu realisieren. Ein großes Lob an die Teilnehmer - ihre kreativen Ansätze haben das Projekt LU: bereichert. Wir freuen uns auf weitere Kooperationen dieser Art in der Zukunft“, schloss F. Albrecht Graf v. Pfeil die Preisverleihung.

Kooperation mit der Hochschule Mainz: Kreative Ideen für das LU: Wegeleitsystem
„Wo geht’s zum Dachgarten?“, „Wo ist der Zugang zum Parkhaus?“, oder „Wo ich das nächste stille Örtchen?“ – damit Besucher:innen sich später im LU: bestens zurechtfinden werden, wird ein modernes Wegeleitsystem entwickelt. Und das wird nicht nur informativ, sondern auch stylish: Studierende der Hochschule Mainz entwerfen im Rahmen einer Semesterarbeit ein innovatives Designkonzept für die Orientierung im neuen Einkaufs- und Erlebnisquartier.

LU: Quartier Mainz: Edeka Südwest sichert sich Top-Lage / Bereits 70 % des LU: vermarktet
LU: Quartier Mainz: Edeka Südwest sichert sich Top-Lage / Bereits 70 % des LU: vermarktet An der Mainzer Ludwigsstraße, einer der Haupteinkaufsstraßen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, entwickeln die J. Molitor Immobilien GmbH und die Sparkasse Rhein-Nahe das neue Innenstadt-Quartier LU:. Mit einem ambitionierten Mixed Use-Angebot aus Handel, Kultur, Gastronomie und Hotel soll das LU: zum neuen pulsierenden Anziehungspunkt in der Mainzer City werden. Das Konzept kommt an: Bereits 70 % der Flächen des LU:Quartiers sind vermarktet. Mit EDEKA Südwest hat sich jüngst ein namhafter Player die Pole Position für den innerstädtischen Lebensmitteleinzelhandel gesichert. „EDEKA ist weit mehr als nur Nahversorgung“, unterstreicht Molitor-Geschäftsführerin Tina Badrot. „EDEKA ist ein Garant für zeitgemäße und attraktive Einkaufserlebnisse und passt damit perfekt zum gehobenen Konzept des LU:Quartiers“. Gleichzeitig bereichere EDEKA Südwest als neues Gesicht die Einzelhandelslandschaft in der Mainzer Innenstadt. Geplant ist ein hochmoderner Lebensmittelmarkt, der auf rund 1.600 m² Verkaufsfläche die klassischen Stärken eines EDEKA-Vollsortiments entfaltet: angefangen bei der großen Auswahl frischer Lebensmittel über bekannte Marken, beliebte EDEKA-Eigenmarken und Artikel auf Discountpreisniveau bis hin zu kompetenter Beratung an den Bedientheken für Fleisch, Wurst, Käse und Fisch sowie einem Backshop. Durch die zentrale Lage adressiere der Vollsortimenter unterschiedliche Zielgruppen, betont Irina Schmidt, Gebietsexpansionsleiterin EDEKA Südwest: „Lage und Infrastruktur sind ideal sowohl für spontanes Shopping beim Innenstadtbummel als auch für den Großeinkauf mit PKW“. Durch ÖPNV-Knotenpunkte im direkten Umfeld, ein angeschlossenes Parkhaus mit rund 300 Stellplätzen sowie ein Fahrradparkhaus biete das LU: optimale Erreichbarkeit. LU:Quartier punktet mit weiteren namhaften Ankermietern Konzept und Toplage des LU: wissen auch weitere namhafte Ankermieter zu schätzen. So ist bereits auch der Mietvertrag mit der Mannheimer Modehaus-Gruppe Engelhorn unter Dach und Fach, die mit einem Sportkonzept ansiedeln wird. Insgesamt werden rund 10.000 m² Handelsfläche im LU:Quartier entstehen. Zudem wird die tristar-Gruppe aus Berlin ein 197-Zimmer-Hotel der Marke TRIBE eröffnen, das unter anderem Tagungsräume, Co-Working -Spaces, Fitnessbereich und Rooftop-Gastronomien bieten wird. Vom Startschuss für den zweiten Bauabschnitt, in dem die Ankermieter EDEKA, tristar und Engelhorn ansiedeln werden, ist im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2024 auszugehen. Wenn alles nach Plan läuft, soll noch 2026 das Band durchgeschnitten werden. Innenstadtquartier mit Erlebnisfaktor Eine tragende Säule des Quartiers ist der Erlebnischarakter. Neben der beeindruckenden Dachgartenlandschaft mit Gastronomien und Weitblick wird auch das Erdgeschoss zur Erlebniswelt werden. Dort soll eine große Pop-up-Halle für viel Abwechslung sorgen. „Auf rund 540 m² wird die Fläche Raum für Markenpräsentationen, Streetfood-Angebote, Stände von lokalen Publikumslieblingen und Veranstaltungen bieten“, so Volker Schick von der Sparkasse Rhein-Nahe. Komplettiert wird der Erlebnisfaktor des LU:Quartiers durch frequenzbringende Kultur. So wird in den ersten Bauabschnitt des LU: auch ein großer Proben- und Konzertsaal des bundesweit renommierten Staatstheaters Mainz integriert sein und zur Strahlkraft des Quartiers beitragen. Nachhaltiges Gebäudekonzept Besonderes Augenmerk wird bei der Quartiersentwicklung auf ökologische Nachhaltigkeit gelegt: Beim Rohbau werden Zuschlagstoffe aus recyceltem Betonabbruch verwendet. Mit Blick auf die Energie- und Stromversorgung kommen Geothermie, adiabate Kühlung und Photovoltaik zum Einsatz. Zudem wird das LU:Quartier mit umfangreichen Dach- und Fassadenbegrünungen versehen. Baumneupflanzungen tragen zu einem verbesserten Mikroklima bei. Die Tiefgarage wird für E-Mobilität vorgerüstet. Zu Edeka Südwest Edeka Südwest mit Sitz in Offenburg ist eine von sieben Edeka-Regionalgesellschaften in Deutschland und erzielte im Jahr 2022 einen Verbund-Außenumsatz von 10,3 Milliarden Euro. Mit rund 1.130 Märkten, größtenteils betrieben von selbstständigen Kaufleuten, ist Edeka Südwest im Südwesten flächendeckend präsent. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich über Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie den Süden Hessens und Teile Bayerns. Zum Unternehmensverbund gehören auch der Fleisch- und Wurstwarenhersteller Edeka Südwest Fleisch, die Bäckereigruppe Backkultur, der Spezialist für Schwarzwälder Schinken und geräucherte Produkte Schwarzwaldhof, der Mineralbrunnen Schwarzwald-Sprudel, der Ortenauer Weinkeller und der Fischwarenspezialist Frischkost. Einer der Schwerpunkte des Sortiments der Märkte liegt auf Produkten aus der Region. Im Rahmen der Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ arbeitet Edeka Südwest beispielsweise mit mehr als 1.500 Erzeugern und Lieferanten aus Bundesländern des Vertriebsgebiets zusammen. Der Unternehmensverbund, inklusive des selbständigen Einzelhandels, ist mit rund 47.000 Mitarbeitenden sowie etwa 3.000 Auszubildenden in rund 40 Berufsbildern einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Projektentwickler Das Innenstadtquartier LU: ist eine gemeinsame Projektentwicklung der J. Molitor Immobilien GmbH und der Sparkasse Rhein-Nahe. Die Vermieterseite wurde in der Vertragsverhandlung durch ambas Real Estate beraten.

Lulu: Positive Bilanz zum Abschied
Die Mainzer Pop-up-Fläche Lulu im ehemaligen Karstadt, die ursprünglich für ein bis zwei Jahre geplant war, schloss am 31. Dezember 2023 nach drei Jahren ihre Pforten. Marco Friedmann vom Lulu Betreiber-Team sagte: "Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist - nach dem Weihnachtsgeschäft". Nach dem Aus von Karstadt im Herbst 2020 entschieden die Investoren des neuen LU:Quartiers, J. Molitor Immobilien GmbH und Sparkasse Rhein-Nahe, die ehemalige Karstadt-Filiale in einen neuen Innovationsstandort in der Mainzer Innenstadt umzuwandeln. Marco Friedmann und Dominique Liggins von der Agentur Hier & Jetzt sowie Innenstadtkenner Ata Delbasteh wurden schnell als kompetente und kreative Köpfe für die Konzeption, den Aufbau und den Betrieb von Lulu gefunden. Friedmann sagte: "Durch den Charakter der Zwischennutzung hatten wir immer viele Freiheiten bei der Gestaltung der Flächen". Die von Molitor und Sparkasse bereitgestellte Interims-Fläche wurde vielfältig genutzt, von Verkaufsständen bis hin zu Kunstausstellungen, Events und Formaten, die über die Region Mainz hinaus bekannt wurden. Die Ausstellung "The Mystery of Banksy" zog zum Beispiel rund 40.000 Besucher an. Das Lulu-Konzept selbst erregte ebenfalls große Aufmerksamkeit. Friedmann erklärte: "Wir hatten Anfragen von Akteuren aus ganz Deutschland, die sich über das Lulu-Konzept informiert haben". Die Gebäudeeigentümer Molitor und Sparkasse Rhein-Nahe spielten dabei eine wichtige Rolle, da sie nicht nur das Gebäude zur Verfügung stellten, sondern auch finanzielle Unterstützung leisteten. Daniel Sieben, Inhaber des LIEBS-Stores, der von Anfang an bei Lulu dabei war, zog eine positive Bilanz und sagte: "Die Lulu war eine tolle Chance, neben unserem Laden in der Neustadt auch in der Innenstadt Fuß zu fassen. Jetzt geht es für den LIEBS-Store in der Seppel Glückert-Passage weiter". Andere Händler nutzten die Lulu als Startrampe für ihr Business und werden an anderen Standorten in der Innenstadt weitermachen. Die Investoren Molitor und Sparkasse Rhein-Nahe erwarten den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan im Laufe des ersten Halbjahrs und planen das weitere Vorgehen für das LU:Quartier. Bis dahin könnte die Lulu auch nach der Schließung des Lulu Concept-Stores noch Schauplatz für das eine oder andere Event sein.

LU:GRÜN: Energieversorgung durch Erdwärme
Das neue Einzelhandelsquartier LU: in Mainz geht ökologisch voran. Ein Baustein des umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts ist die regenerative Energieversorgung über ein so genanntes Kalte Nahwärmenetz auf Basis von Erdwärme/Geothermie. Zurzeit finden die Geothermie-Bohrungen für den ersten Bauteil an der Fuststraße statt. Für den ersten Bauteil werden 6 Erdwärmesonden 120 Meter tief in die Erde eingelassen. Geplant wurde das Kalte Nahwärmenetz von der GTR Gebäudetechnik Rheinstraße GmbH. Für die Bauausführung zeichnet die Karl Gemünden GmbH & Co. KG verantwortlich. Tim Gemünden realisiert bereits seit 2009 Kalte Nahwärmenetze und ist somit ein ausgewiesener Experte für diese zukunftsweisende Energieversorgung. Mehr Infos zum Nachhaltigkeit-Konzept des LU: gibt es hier auf der Webseite unter LU:GRÜN.

LU: Benefizkonzert für das Haus St. Martin
Singen und Tanzen für einen guten Zweck! Am vergangenen Freitagabend wurde in der Lulu in Mainz ein Benefizkonzert für die Bewohner: innen des Hauses St. Martin aus Ingelheim, eine Einrichtung des Caritasverbandes Mainz e.V., veranstaltet. Initiiert wurde das Konzert von dem ehrenamtlichen Freundeskreis des Hauses St. Martin. Auf der Bühne standen der Fastnachtssänger Pit Rösch, die Mainzer Band „Thomas Neger und die Humbas“ und die Inklusionsband des Hauses St. Martin, die „Alpina Miezis“. Die Bands sorgten mit Fastnachtsklassikern für ausgelassene Stimmung und einen rundum gelungenen Abend. Mit den Spenden soll eine barrierefreie Küche im Haus St. Martin gebaut werden, um einen neuen Lebensmitteln Punkt für die Bewohner: innen zu schaffen. Ein toller Anfang, aber für die barrierefreie Küche werden weitere Spenden benötigt! Darum läuft die Spendenaktion „Kleckerkett“ über die gesamte Fastnachtskampagne 2023/2024 und das Haus St. Martin und seine Bewohner und Bewohnerinnen freuen sich über jede weitere Unterstützung! Hier können auch Sie die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen dabei unterstützen, indem Sie hier eine Spende abgeben.

LU: GCSP Powerdays
Die ersten GCSP Powerdays – und LU: ist mit dabei! GCSP – das steht für German Council of Shopping Places, der bundesweite Interessensverband der Handelsimmobilienwirtschaft. Die Fachkonferenz GCSP Powerdays mit ca. 140 Teilnehmern fand, unter anderem, in den Räumen des zukünftigen LU:-Quartiers statt. Passender könnte es nicht sein, finden wir! Für die Paneldiskussion „Create – Attract – Inspire“ waren auch unsere Geschäftsführerin Tina Badrot und Fabian Engelhorn, CEO und Geschäftsführer des LU:-Ankermieter engelhorn sport dabei. Vielen Dank an das GCSP für diese spannende Veranstaltung.