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Mainzer Ludwigsstraße:
Weichenstellungen für ein verbessertes Stadtklima

Der Wettbewerb ist angelaufen. Nun schlägt die Stunde der Architektenteams, die auf Basis der Auslobung zurzeit ihre Entwürfe ausarbeiten. Besonderes Augenmerk müssen die Wettbewerbsteilnehmer auf das Thema Nachhaltigkeit als integralem Bestandteil der Planung legen. Schließlich soll die Umgestaltung an der Mainzer Ludwigsstraße durch Begrünungen und ein nachhaltiges Energiekonzept zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen.

Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil: Die Umgestaltung des Einzelhandelsstandortes Mainzer Ludwigsstraße geht mit umfassenden Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas einher. Zum einen setzt das Nachhaltigkeitskonzept auf positive klimatische Effekte durch umfangreiche Begrünungen auf dem bislang nahezu vollversiegelten Areal: Sämtliche Flachdächer werden extensiv, das heißt zum Beispiel mit Gräsern und Stauden, begrünt. Im Innenhof zur Deutschen Bank sowie im Innenhof des Hotels sind sogenannte intensive Begrünungen unter anderem mit Bäumen und Sträuchern den Teilnehmern des Wettbewerbes als Aufgabenstellung mitgegeben. Auch an den Fassaden sollen wo möglich und sinnvoll Begrünungen entstehen. Darum ist es auch eine zentrale Aufgabe der teilnehmenden Architektenteams im laufenden Realisierungswettbewerbs, konkrete Ideen und Konzepte für umfangreiche Begrünungen auf Dächern und an Fassaden zu entwickeln. Mit Blick auf öffentliches Grün auf den Plätzen sind zudem die Stadtplaner involviert.

Bei der Energieversorgung werden mit innovativen Maßnahmen die Weichen für einen klimafreundlichen Gebäudebetrieb gestellt – so etwa durch die nachhaltige Energiegewinnung über Bohrpfähle: In die Betonsäulen, die aus statischen Gründen erforderlich sind, werden wasserführende Leitungen eingelegt. Durch diese geothermische Aktivierung der Bohrpfähle wird im Sommer Wärme in den Untergrund geführt, saisonal gespeichert und im Winter zur Wärmeversorgung in Verbindung mit Wärmepumpen genutzt. Umgekehrt wird die im Winter gespeicherte Kälte im Sommer zum Kühlen verwendet. Zur Warmwasserbereitung und für die Spitzenlasten steht für die Wärmeversorgung die Mainzer Fernwärme mit einem Primärenergiefaktor von 0,32 zur Verfügung. Ergänzend wird Photovoltaik für die Stromversorgung unter Berücksichtigung eines Konzeptes zur E-Mobilität mit herangezogen.



Hier geht es zum IST-Zustand…

Lu.aktuell

Es geht voran an der LU:

Anfang November ist der Startschuss für den internen Umbau des Deutschen Bank-Gebäudes gefallen. Die Deutsche Bank hat dort in eigener Regie mit den Vorbereitungsmaßnahmen für ihren internen Umzug begonnen. Zeitgleich läuft der städtebauliche Architektenwettbewerb auf vollen Touren. Am 15. November waren die teilnehmenden regionalen, nationalen und internationalen Architekten zu einem Rückfragekolloquium eingeladen. Die öffentliche Veranstaltung fand in der Location „Gutleut“ in der Ludwigsstraße in Mainz statt. Im Zuge des Rückfragekolloquiums haben sich die Teilnehmer vor Ort ein Bild des gesamten Areals machen können. Dabei wurden detaillierte Rückfragen zur Auslobung gestellt und geklärt. Jetzt heißt es gespannt abwarten bis zur Vorstellung der Ergebnisse im April 2020. Der Sieger des RPW-konformen Wettbewerbs bestimmt das Preisgericht.

Das Lu auf
der Lu

Die Ludwigsstraße ist eine der Hauptschlagadern der Mainzer Innenstadt. Von ihr geht eine Belebung für ganz Mainz aus. Mit der Neugestaltung an der Ludwigsstraße soll das Herz der Mainzer City auch an der Lu wieder kraftvoll schlagen: im „Lu“ auf der Lu. Das Lu soll ein Erlebnisort werden für alle Mainzer und alle Besucher der Stadt. Im neuen Mainzer Cityquartier möchten wir die bestehenden Stärken der Innenstadt unterstreichen, Lücken im Angebot schließen und auf original Mainzer Genusskultur setzen. Mainz ist eine bunte, offene, vielfältige Stadt mit klarem Charakter, in der sich die Menschen wohlfühlen. Eben diese Eigenschaften sollen das neue Lu kennzeichnen – damit es im Herzen dieser Stadt ein Anziehungspunkt für ihre Menschen wird.

Vielfältig shoppen, Mainz genießen,
Kultur erleben

Das Nutzungskonzept Lu erleben ist einzigartig in Rheinland-Pfalz. Und wie sollte es auch anders sein: Denn Mainz ist eben einzigartig. Mit Lu erleben soll das Lu zu einem Ort werden, an dem Mainz zusammenkommt. Nicht nur zum Shoppen, sondern zum Erleben. Wir sind davon überzeugt, dass Einzelhandel heute neu gedacht werden muss: Alles, was die Stadt so (er-)lebenswert macht, soll sich hier wiederfinden. Darum sollen neben attraktivem Einzelhandel auch Mainzer Genuss und Kultur das Lu mit Leben füllen. Einzelhandel, Genuss, Kultur: Ein Dreiklang, der sich zum vielseitigen City-Erlebnis verbindet. Beispiele gefällig? Mainz lebt bekanntlich auf seinen Plätzen, deshalb sind in dem Konzept belebte Plätze im Innen- und Außenbereich eingeplant. Das geht schon mit dem Vorplatz los, der einladende Freiflächen schafft. Die Aufenthaltsqualität wird auch im Innenleben des Lu fortgeführt: Mit einer Pop-up-Halle im Erdgeschoss, in der sich lokale Publikumslieblinge und Mainzer Start-ups in temporären Ladeneinheiten präsentieren können. Außerdem wird es in der Pop-up-Halle ein leckeres Angebot von regionalen Gastronomen geben: für echte Mainzer Lebenslust.

Mainzer Vielfalt gemeinsam erleben

Viel Raum, viel Licht, viel Fläche – auch damit wird die Pop-up-Halle punkten. In ihrer Mitte schafft eine Event-Freitreppe die Möglichkeit für Kultur im Lu. Schließlich ist die Ludwigsstraße der Kulturboulevard der Innenstadt – auch dieses spezielle Flair nimmt das Lu-Konzept auf.

Karstadt will mit einem neuen Auftritt auf mehr als 6.400 m² als Ankermieter am Standort bleiben. Daneben stehen bis zu 8.600 m² Fläche für Einzelhandel zur Verfügung, davon ca. 1.900 m² an der Fuststraße. Dort planen wir gemeinsam mit der Bischöflichen Domkirche St. Martin zu Mainz als Fuststraße Entwicklungs GmbH & Co. KG einen Bauabschnitt mit Wohnungen zur Nutzung durch Mitarbeiter des Bistums Mainz, Gewerbe, Kultur und Büros..

Und wir wollen hoch hinaus: Über den Dächern von Mainz soll eine großzügige Dachterrasse entstehen. Mit einem völlig neuen Panoramablick auf Dom, Staatstheater und Fastnachtsbrunnen soll sie zum Anziehungspunkt für Mainzer und Touristen werden. Der Ausblick dort oben ist einfach perfekt, um ihn gemeinsam bei einer Tasse Kaffee, einem Glas Wein oder einem Bier und gastronomischen Spezialitäten zu genießen.
Belebung ist vielfältig und muss genau so gedacht werden. Deshalb gehört auch ein Hotel mit rund 150 Zimmern zu den Konzeptideen. Zur Bereicherung der Mainzer Nachtkultur können wir uns außerdem einen Tanzclub im alten Tresorraum unter der Ludwigsstraße gut vorstellen.

Von links nach rechts: F. Albrecht Graf von Pfeil (Geschäftsführer J. Molitor Immobilien GmbH und Boulevard Lu GmbH & Co. KG), von Seiten der Sparkasse Rhein-Nahe Volker Schick (Geschäftsführer Boulevard Lu GmbH & Co. KG), Tina Badrot (Geschäftsführerin J. Molitor Immobilien GmbH), Oberbürgermeister Michael Ebling, Tim Gemünden (Geschäftsführer J. Molitor Immobilien GmbH), Günter Jertz (Hauptgeschäftsführer IHK für Rheinhessen), Baudezernentin Marianne Grosse, Dr. Engelbert J. Günster (Präsident IHK für Rheinhessen),
Dirk Gemünden (Geschäftsführer J. Molitor Immobilien GmbH).

Erlebnis, statt Klick –
Easy Shopping in Mainz

Wer Lust hat, in der Innenstadt zu shoppen, soll einfache Wege vorfinden. Der Komfort des neuen Lu beginnt deswegen schon bei der Anreise: Das Parkhaus wird saniert und auf allen Ebenen an das Lu angeschlossen. Und die Logistik-Drehscheibe im Lu bietet noch viele weitere Annehmlichkeiten: Zum Nutzungskonzept gehört ein so genannter City Hub. Hier können Einkäufe bequem abgeholt oder auf Wunsch von dort nach Hause geliefert werden. Besonderer Clou: Der City Hub soll dem gesamten Einzelhandel offenstehen, schließlich ist das neue Lu als Integration in die Innenstadt und Erweiterung ihrer Angebote gedacht.

Klartext zu drängenden Fragen

Die Ludwigsstraße hat eine lange Geschichte und die Bäume, die sie säumen, sind ein Teil davon. Deswegen werden diese Bäume in dem neuen Nutzungskonzept unbedingt bleiben. Außerdem wird es weder Blockrandbebauung noch zusätzliche Versiegelung von Flächen geben. Denn das klare Ziel ist, vielfältigen Raum für Mainzer Lebenslust zu schaffen – innen wie außen.

Downloads

Mainzer Vielfalt gemeinsam erleben

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Antwort Offener Brief BI-LU

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