LU: Mainz City

LU: Die Zukunft im Blick

Das LU: auf der Lu

Die Ludwigsstraße ist eine der Hauptschlagadern der Mainzer Innenstadt. Von ihr geht eine Belebung für ganz Mainz aus. Mit der Neugestaltung an der Ludwigsstraße soll das Herz der Mainzer City auch an der Lu wieder kraftvoll schlagen: im LU: auf der Lu. Das LU: soll ein Erlebnisort werden für alle Mainzer und alle Besucher der Stadt. Im neuen Mainzer Cityquartier möchten wir die bestehenden Stärken der Innenstadt unterstreichen, Lücken im Angebot schließen und auf original Mainzer Genusskultur setzen. Mainz ist eine bunte, offene, vielfältige Stadt mit klarem Charakter, in der sich die Menschen wohlfühlen. Eben diese Eigenschaften sollen das neue LU: kennzeichnen – damit es im Herzen dieser Stadt ein Anziehungspunkt für ihre Menschen wird.

LU: Blog – aktuelle Infos

www.lu-erleben.de
Foto: J. Molitor Immobilien GmbH
Baustelle
Posted on

LU: Baustellenupdate

Auf dem Weg zur himmelsoffenen Fuststraße: Am Donnerstag ist der Startschuss für den Abriss der Überbauung an der Fuststraße gefallen. Das Bauteil, das einst die Gebäude Karstadt und Karstadt Sport miteinander verband, wird zurückgebaut. "Zum Einsatz kommt dabei ein sogenannter Longfront-Bagger, der über einen Ausleger mit rund 28 Metern Reichweite und eine Hydraulikzange verfügt“, so Bauunternehmer Tim Gemünden. Stück für Stück entfernt der Greifer das Material der Überbauung. Über einen am Greifarm befestigten Wasserschlauch wird das Material befeuchtet, um die Staubemission so gering wie möglich zu halten. Zum Schutz des Straßenbelags wurde eine etwa 50 Zentimeter dicke Sandschicht aufgetragen, auf die die Teile weich fallen. Der Abbruch der Überbauung wird voraussichtlich im Laufe des Freitags abgeschlossen sein.

Baustelle
Posted on

Aufbruchstimmung: Baustart an der Fuststraße

Nach den umfangreichen Entkernungsarbeiten der letzten Wochen ist nun der Startschuss für den Abriss des Wohn- und Geschäftshauses an der Ecke Bischofsplatz/Fuststraße gefallen. In den kommenden Wochen wird sich der Standort sichtlich verändern. Die beiden in die Jahre gekommenen Gebäude an der Fuststraße – neben dem genannten auch das ehemalige Karstadt-Sport-Gebäude und die Überbauung der Fuststraße – werden vollständig rückgebaut. Danach schlägt zunächst die Stunde der Archäologen, die das Areal auf „Mainzer Schätze“ untersuchen werden. Sechs Monate sind dafür zunächst veranschlagt. Und wenn die Grabungen dann abgeschlossen sind, wird mit dem Neubau an der Fuststraße – dem ersten von zwei Bauabschnitten für das neue LU:-Quartier - ein neues Kapitel aufgeschlagen…

Foto: Andreas Etter
Baustelle
Posted on

Orchesterproben- und Kammermusiksaal entsteht im LU:-Quartier

Die Staatstheater Mainz GmbH wird im künftigen Neubau des LU:-Quartiers an der Fuststraße Räumlichkeiten mieten. Seit Beginn der Entwicklung des geografisch wie inhaltlich zentralen städtebaulichen Projektes im Herzen von Mainz, betonten alle Beteiligten, dass der Kultur bei der Konzeption einer Mischfunktion des gesamten Gebäudekomplexes an der Ludwigsstraße eine wichtige Rolle zukommen soll. Diesen Worten folgen Taten.   Entstehen werden künftig im LU:-Neubau an der Fuststraße ein Orchesterprobensaal, der zugleich als Kammermusiksaal genutzt werden kann sowie ein Ensembleprobenraum. Der Neubau an der Fuststraße ist der erste von zwei Bauabschnitten des neuen LU:-Quartiers und wird von J. Molitor Immobilien GmbH, Sparkasse Rhein-Nahe und dem Domkapitel in der gemeinsamen Gesellschaft Fuststraße Entwicklungs GmbH & Co. KG realisiert. Die multifunktional nutzbaren, neu konzipierten Räumlichkeiten eröffnen für das Philharmonische Staatsorchester Mainz, das Staatstheater Mainz sowie für Besucher:innen großartige Möglichkeiten: für eine fundamentale Verbesserung der derzeitig mehr als angespannten Probensituation, für besondere Konzerterlebnisse und Kammermusikformate, für partizipative Projekte und ungewöhnliche Orchesterformate für Kleinstkinder, Kinder und Jugendliche. Durch die baulich-architektonische Transparenz des Gebäudes, für dessen Gestaltung das Mainzer Büro Faerber Architekten verantwortlich zeichnet, bietet sich darüber hinaus die Chance für ein „Schaufenster Kultur“ in der Stadtmitte.   Kulturministerin Katharina Binz: „Im neu zu errichtenden LU:-Quartier ergibt sich die einmalige Gelegenheit, geeignete Räumlichkeiten nicht nur anzumieten, sondern sie so herrichten zu lassen, wie sie das Philharmonische Staatsorchester Mainz und das Staatstheater benötigen. Die Arbeitsbedingungen und die Arbeitssicherheit des Staatsorchesters werden sich damit stark verbessern. Aber auch das Staatstheater und die Kulturinteressierten in der Stadt werden von mehr Aufführungen profitieren, die durch die Auslagerung des Probenbetriebs realisiert werden können.“   Oberbürgermeister Michael Ebling sowie Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse erklären gemeinsam: „Wir stehen am Beginn einer großartigen Erzählung im Herzen  unserer Stadt, die nach langen Vorplanungen und Architektenwettbewerben nun sukzessive in ein konzeptionelles Gesamtfundament gegossen wird. Damit wird zugleich eine wichtige Forderung aus den LudwigsstraßenForen aufgegriffen. Die darin verankerte Mischnutzung – nicht allein, aber auch im kulturellen Bereich – wird mit der dauerhaften Bereitstellung von Konzert- und Proberäumen im neu entstehenden LU:-Quartier etabliert und ist in direkter Nachbarschaft zum Staatstheater zugleich hochgradig stimmig. Dies ist optimal für das Staatstheater, perfekt für die entstehende neue Stadtmitte und ein großer Wurf für Kulturliebhaber, welche künftig in den Genuss dieser Räumlichkeiten mit Top-Akustik kommen. Das Theater selbst gewinnt damit zugleich neue Optionen zur Optimierung der Binnenstrukturen – eine Win-Win-Situation für alle. Wir beschreiten damit einen attraktiven Weg, der dazu beitragen wird, dass in der zentralen Innenstadt ein pulsierendes neues Zentrum entsteht, in dem auch gewichtige kulturelle Akzente gesetzt werden.“   Projektentwicklerin Tina Badrot stellt für die Fuststraßen Entwicklungs GmbH & Co. KG fest: „Wir wollen mit dem LU:-Quartier einen pulsierenden Anziehungspunkt schaffen, an dem sich Einzelhandel, Kultur und Gastronomie zu einem abwechslungsreichen Innenstadterlebnis verbinden. Im ersten Bauabschnitt an der Fuststraße setzen wir mit dem Staatstheater als Mieter ein erstes kraftvolles kulturelles Ausrufezeichen und auch im zweiten Bauabschnitt im Bereich des ehemaligen Karstadt wird Raum für kulturelle Erlebnisse entstehen“.   Der neue Orchesterprobensaal für das Philharmonische Staatsorchester war überaus wünschenswert und ist zugleich die dringend ersehnte Antwort auf eine vorherrschende Notsituation. Denn der bestehende Orchesterprobensaal unterhalb des Tritonplatzes kann die akustischen und räumlichen Anforderungen des Philharmonischen Staatsorchesters nicht mehr erfüllen. Insbesondere groß besetzte Orchester- und Opernwerke und die für die Produktion von Opern notwendigen „Sitzproben“, bei denen neben dem Orchester die Solistinnen und Solisten sowie der Opernchor teilnehmen, stellen die Beteiligten immer wieder vor immense Herausforderungen. „Der aktuelle Orchesterprobenraum lässt eine künstlerisch zufriedenstellende Probenarbeit aus Gründen der Arbeitssicherheitsstandards und des Lärmschutzes überhaupt nicht zu. Dieser neue Raum eröffnet nun die lang ersehnte Möglichkeit, alle Konzerte und Vorstellungen unter optimalen Bedingungen vorzubereiten“, betont Generalmusikdirektor Hermann Bäumer, „schon bei meiner ersten Begegnung mit Markus Müller habe ich dieses Thema und seine Dringlichkeit angesprochen und ich freue mich sehr, dass wir nun eine wunderbare Perspektive haben – für die Musikerinnen und Musiker ebenso wie für das Publikum.“   Viele Proben müssen derzeit auf der Bühne des Großen Hauses stattfinden. Dadurch entstehen vermeidbare Schließtage, sodass die gesamte Disposition des Staatstheater Mainz betroffen ist und eine effiziente Nutzung der Spielstätten im Haus erschwert wird. Der neue Orchesterprobensaal schafft also neben deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen auch mehr Raum im Großen Haus und damit wertvolle Möglichkeiten zur Spielplangestaltung, die dem Publikum des Theaters zugutekommen: Es können deutlich mehr Vorstellungen - etwa zusätzliche Wochentermine - insbesondere für Schulklassen gespielt werden. Auch die Probensituation für die anderen Sparten im Haus entspannt sich durch den dann freiwerdenden bisherigen Orchesterprobensaal.   Die Nutzung des Orchesterprobensaals als Kammermusiksaal schafft neue Dispositonsmöglichkeiten. Bisherige Formate können aus dem Foyer des Großen Hauses in den neuen Saal umziehen. Damit wird das Foyer wieder frei für andere Veranstaltungen, insbesondere für zahlreiche kommunikative Formate (Einführungen, Nachgespräche, Einblicke), die für die Publikumsbindung von großer Wichtigkeit sind. Vor allem aber wird auch das Große Haus wieder flexibler bespielbar.   Intendant Markus Müller betont: „Ich bin ausgesprochen froh, dass wir bald für das Orchester und für das Theater sehr viel freier und besser planen können. Auch für unseren Opernspielplan ergeben sich nun mehr Möglichkeiten, denn manch große Werke konnten wir unter den aktuellen Bedingungen gar nicht erst in Erwägung ziehen. Der Entwicklung des LU:-Quartiers blicke ich also aus vielen Gründen mit vorfreudiger Erwartung entgegen – und ich danke allen Beteiligten für die konstruktive gemeinsame Entscheidungsfindung!“   ***  

LU: legt los!

Die farbenfrohen Bauzaunbanner an der Fuststraße geben das Startsignal: LU: legt los! Im früheren Karstadt Sport und ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus am Bischofsplatz laufen zurzeit die Entkernungsarbeiten.

Hier auf unserer Website halten wir sie regelmäßig über die weitere Entwicklung auf dem laufenden!


Foto: Grasemann Werbetechnik

LU: Konzept – So wird’s werden

Vielfältig shoppen, Mainz genießen, Kultur erleben

Das Nutzungskonzept Lu erleben ist einzigartig in Rheinland-Pfalz. Und wie sollte es auch anders sein: Denn Mainz ist eben einzigartig. Das LU: soll zu einem Ort werden, an dem Mainz zusammenkommt. Nicht nur zum Shoppen, sondern zum Erleben. Wir sind davon überzeugt, dass Einzelhandel heute neu gedacht werden muss: Alles, was die Stadt so (er-)lebenswert macht, soll sich hier wiederfinden. Darum sollen neben attraktivem Einzelhandel auch Mainzer Genuss und Kultur das LU: mit Leben füllen. Einzelhandel, Genuss, Kultur: Ein Dreiklang, der sich zum vielseitigen City-Erlebnis verbindet. Beispiele gefällig? Mainz lebt bekanntlich auf seinen Plätzen, deshalb sind in dem Konzept belebte Plätze im Innen- und Außenbereich eingeplant. Das geht schon mit dem Vorplatz los, der einladende Freiflächen schafft. Die Aufenthaltsqualität wird auch im Innenleben des LU: fortgeführt: Mit einer Pop-up-Halle im Erdgeschoss, in der sich internationale Marken, lokale Publikumslieblinge und Start-ups in temporären Ladeneinheiten präsentieren können. Außerdem wird es in der Pop-up-Halle ein leckeres Angebot von regionalen Gastronomen geben: für echte Mainzer Lebenslust.

Mainzer Vielfalt gemeinsam erleben

Viel Raum, viel Licht, viel Fläche – auch damit wird die Pop-up-Halle punkten. Auch als Eventfläche nutzbar schafft sie die Möglichkeit für Kultur im LU:. Schließlich ist die Ludwigsstraße der Kulturboulevard der Innenstadt – auch dieses spezielle Flair nimmt das LU:-Konzept auf.

Rund 10.000 m² Fläche stehen für Einzelhandel zur Verfügung, davon ca. 1.900 m² an der Fuststraße. Dort planen wir gemeinsam mit der Bischöflichen Domkirche St. Martin zu Mainz als Fuststraße Entwicklungs GmbH & Co. KG einen Bauabschnitt mit Wohnungen zur Nutzung durch Mitarbeiter des Bistums Mainz, Gewerbe, Kultur und Büros.

Und wir wollen hoch hinaus: Über den Dächern von Mainz soll eine großzügige Dachlandschaft unter anderem mit einer Rooftop-Bar entstehen. Mit einem völlig neuen Panoramablick auf Dom, Staatstheater und Fastnachtsbrunnen soll die Dachlandschaft zum Anziehungspunkt für Mainzer und Touristen werden. Der Ausblick dort oben ist einfach perfekt, um ihn gemeinsam bei einer Tasse Kaffee, einem Glas Wein oder einem Bier und gastronomischen Spezialitäten zu genießen.
Belebung ist vielfältig und muss genau so gedacht werden. Deshalb gehört auch ein Hotel mit rund 177 Zimmern zum Konzept.

BLU-AR-E-PP-X-LU-02-PopUpHalle 1

Die Infrastruktur

Erlebnis, statt Klick –
Easy Shopping in Mainz

Wer Lust hat, in der Innenstadt zu shoppen, soll einfache Wege vorfinden. Der Komfort des neuen LU: beginnt deswegen schon bei der Anreise: Das Parkhaus wird saniert und auf allen Ebenen an das LU: angeschlossen. Und die Logistik-Drehscheibe im LU: bietet noch viele weitere Annehmlichkeiten: Zum Nutzungskonzept gehört ein so genannter City Hub. Hier können Einkäufe bequem abgeholt oder auf Wunsch von dort nach Hause geliefert werden. Besonderer Clou: Der City Hub soll dem gesamten Einzelhandel offenstehen, schließlich ist das neue LU: als Integration in die Innenstadt und Erweiterung ihrer Angebote gedacht.

LU: Aktuell

Lulu – Erlebniswelt in der Mainzer City

Die Einzelhandels-Erlebniswelt Lulu im ehemaligen Karstadtgebäude ist ein spannendes Zwischennutzungskonzept und gibt viel Raum zum Experimentieren. Lulu bietet eine wahnsinnige Vielfalt mit verschiedensten Shops und Angeboten. Von Kulinarischem, über Fashion, Home Styling, Wein, Friseur und Kosmetikprodukte, Handgemachtes, beliebte Mainzer Produkte, und und und. Für alle Kulturliebhaber gibt es eine Reihe von Kunstausstellungen. Informationen, Öffnungszeitungen und Kontakt gibt´s auf www.lulu-mainz.de

Bildnachweis: Anja Delbasteh

LU: Grün

Grüne Lunge an der Lu –
Vorreiter in Sachen Stadtklima

  • Großflächiger Dachgarten
  • Verbesserung von Stadtklima und Luftqualität
  • Beitrag zum kommunalen Wassermanagement
  • Biodiversität: Raum für Insekten
  • Energiegewinnung über Geothermie und Photovoltaik

LU: Luftbild vorher/nacher

Tim Gemünden

3 Fragen an Tim Gemünden

(Boulevard Lu GmbH & Co. KG + J. Molitor Immobilien GmbH)

Aktuell ist die Ludwigsstraße ein nahezu vollversiegeltes Areal.
Wie wird es dort in Zukunft aussehen?

Tim Gemünden: Mit dem neuen Einkaufsquartier „Lu erleben“ kommt auch ökologisch Leben an die Ludwigsstraße. Auf dem Dach des neuen Quartiers legen wir einen großflächigen Dachgarten an, der in seinen öffentlich zugänglichen Bereichen auch zum Verweilen und Entspannen einladen wird. Sämtliche neuen Flachdächer werden extensiv begrünt, sprich mit Gräsern und Stauden bepflanzt. Im Innenhof zur Deutschen Bank und im Innenhof des Hotels legen wir buchstäblich eine Schippe drauf und werden intensiv begrünen, dort werden Sträucher wachsen. Außerdem werden wir wie im Wettbewerb vorgesehen Fassaden begrünen. Der Siegerentwurf aus dem Architektenwettbewerb basiert auf der Gestaltungsidee, einen grünen Park einzurichten und trotzdem ein Einkaufserlebnis zuzulassen, indem der Park einfach angehoben und auf die Dächer transportiert wird. Im Gegensatz zu einer regulären Dachbegrünung ist diese Oase aber nicht nur einfach vorhanden, sondern durch eine Treppenanlage von der Popup-Halle aus für Publikumsverkehr erschlossen und damit zugänglich.

Und was bringt das alles für das Stadtklima?

Tim Gemünden: Die Liste der positiven Effekte von Bauwerksbegrünungen für das Stadtklima ist lang: Stichwort Innenstadterwärmung – Pflanzen entziehen der Luft Energie und kühlen sie ab. Durch Photosynthese wird der CO2-Gehalt in der Luft reduziert. Staub- und Schmutzpartikel werden in der Luft gefiltert und Schadstoffe absorbiert. Außerdem leisten Gebäudebegrünungen einen wichtigen Beitrag zum kommunalen Wassermanagement, indem sie die Kanalsysteme und Kläranlagen entlasten: Zum Beispiel nimmt Substrat von Flachdachbegrünungen Wasser auf, speichert und verdunstet es. Verunreinigtes Wasser wird durch Bauwerksbegrünungen gefiltert, gereinigt und wieder abgegeben. Und nicht zuletzt ist so ein großer Dachgarten natürlich auch ein spannender Lebensraum für Insekten und trägt damit zur Biodiversität in der Mainzer City bei. Wir sehen das Einkaufsquartier „Lu erleben“ in einer Vorreiterrolle für die gesamte Mainzer Innenstadt. Zu den grünen Dächern an der Lu sollen sich in den kommenden Jahren noch viele weitere dazu gesellen, sodass eine richtige grüne Dachlandschaft in Mainz entsteht. Wir hoffen auf viele Nachahmer!

Und wie sieht es mit dem Energiekonzept aus?
Wie wird da auf Nachhaltigkeit gesetzt?

Tim Gemünden: Auch das Energiekonzept trägt zur Verbesserung des Stadtklimas bei. Statt herkömmlicher Kompressionskälte, also System „Kühlschrank“, setzen wir auf Geothermie. Das machen wir übrigens wo immer sinnvoll bei allen unseren Projektentwicklungen so – und natürlich auch an der Lu. Das Konzept für die Lu sieht wie folgt aus: Im Sommer wird durch Sonneneinstrahlung Hitze in Gebäude eingetragen. Über flächige Kollektoren im Gebäude selbst fangen wir diese Hitze ein und leiten sie über eine Geothermieanlage in den Boden ab. Dort wird sie im Sommer gespeichert. Im Winter wird die angesparte Wärmeenergie über die Geothermieanlage wieder entnommen und in Verbindung mit Solewasserwärmepumpen zum Beheizen des Areals eingesetzt. Die Wärme, die wir den Sommer über in das Sondenfeld fahren, wird im Winter wieder entnommen. In unseren Breitengraden wird übers Jahr gesehen allerdings mehr Energie zum Heizen als zum Kühlen benötigt. Diesen Mehrbedarf an Heizenergie wollen wir über die Mainzer Fernwärme mit ihrem hervorragenden Primärenergiefaktor von 0,32 abdecken. Über Fernwärme lassen wir auch die Warmwasserversorgung für das Hotel laufen. Komplettiert wird das nachhaltige Energiekonzept durch Photovoltaik für die Stromversorgung der Lüftungsanlagen und die geplanten E-Ladestationen im Parkhaus.

LU: Grün – 15.12.2019

Mainzer Ludwigsstraße:
Weichenstellungen für ein verbessertes Stadtklima

Der Wettbewerb ist angelaufen. Nun schlägt die Stunde der Architektenteams, die auf Basis der Auslobung zurzeit ihre Entwürfe ausarbeiten. Besonderes Augenmerk müssen die Wettbewerbsteilnehmer auf das Thema Nachhaltigkeit als integralem Bestandteil der Planung legen. Schließlich soll die Umgestaltung an der Mainzer Ludwigsstraße durch Begrünungen und ein nachhaltiges Energiekonzept zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen.

Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil: Die Umgestaltung des Einzelhandelsstandortes Mainzer Ludwigsstraße geht mit umfassenden Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas einher. Zum einen setzt das Nachhaltigkeitskonzept auf positive klimatische Effekte durch umfangreiche Begrünungen auf dem bislang nahezu vollversiegelten Areal: Sämtliche Flachdächer werden extensiv, das heißt zum Beispiel mit Gräsern und Stauden, begrünt. Im Innenhof zur Deutschen Bank sowie im Innenhof des Hotels sind sogenannte intensive Begrünungen unter anderem mit Bäumen und Sträuchern den Teilnehmern des Wettbewerbes als Aufgabenstellung mitgegeben. Auch an den Fassaden sollen wo möglich und sinnvoll Begrünungen entstehen. Darum ist es auch eine zentrale Aufgabe der teilnehmenden Architektenteams im laufenden Realisierungswettbewerbs, konkrete Ideen und Konzepte für umfangreiche Begrünungen auf Dächern und an Fassaden zu entwickeln. Mit Blick auf öffentliches Grün auf den Plätzen sind zudem die Stadtplaner involviert.

Hier geht es zum IST-Zustand

BLU-AR-E-PP-X-LU-01-Dach

Die Jury-Entscheidung – Videodokumentation von der Pressekonferenz am 16. Mai 2020

Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern vertiefte Informationen zu den Wettbewerbsergebnissen bereitzustellen, haben wir eine Videodokumentation vom Redebeitrag von Prof. Dipl.-Ing. Markus Neppl auf der Pressekonferenz am 16. Mai 2020 erstellt. In dem Video erläutert der Preisgerichtsvorsitzende die Gründe für die Juryentscheidung. Die Aufnahmen wurden ursprünglich zu internen Dokumentationszwecken erstellt – wir bitten daher die Qualität zu entschuldigen. Sehens- und hörenswert ist das Video aufgrund seines Informationsgehalts in jedem Fall.

Der Wettbewerb zur Neugestaltung an der Ludwigsstraße hat seinen krönenden Abschluss gefunden.

Das Preisgericht, bestehend aus Fachleuten aus ganz Deutschland sowie Vertretern der Stadt Mainz und des Projektwicklers, hat unter den eingereichten Wettbewerbsarbeiten die Siegerentwürfe gekürt. Die Wettbewerbsergebnisse finden Sie ab sofort hier:

Hier geht es zum Wettbewerb

BLU-AR-E-PP-X-LU-01-Bischofsplatz

Antworten auf Ihre Fragen

Sie haben Fragen zum Projekt LU:? Dann schicken Sie uns eine Nachricht an fragen@lu-erleben.de Häufig gestellte Fragen werden wir – mit den dazugehörigen Antworten – hier auf der Webseite veröffentlichen.

Bleibt der Baumbestand an der Ludwigsstraße erhalten?
>>> Die Ludwigsstraße hat eine lange Geschichte und die Bäume, die sie säumen, sind ein Teil davon. Deswegen werden diese Bäume in dem neuen Nutzungskonzept unbedingt bleiben. Außerdem wird es weder Blockrandbebauung noch zusätzliche Versiegelung von Flächen geben. Denn das klare Ziel ist, vielfältigen Raum für Mainzer Lebenslust zu schaffen – innen wie außen.

BLU-AR-E-PP-X-LU-01-Solitäre_ohne Logos

Downloads

Mainzer Vielfalt gemeinsam erleben

Noch nicht genug gelesen? Neugierig auf weitere Details?
Im Downloadbereich stehen Ihnen weiterführende Informationen zur Verfügung.

Film

Hier können Sie unseren Film herunterladen (MP4)
Hier herunterladen

Protokoll der Preisgerichtssitzung vom 15.05.2020

Hier können Sie das Protokoll der Preisgerichtssitzung herunterladen (PDF)
Hier herunterladen

Pressemitteilung vom 11.02.2022

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur Motivwagen-Galerie (PDF)
Hier herunterladen

LU: Fuststraße Visualisierung

Die aktuelle Visualisierung des Gebäudes in der Fuststraße. (JPEG)
Hier herunterladen

„Ausgefallen – Galerie der Motivwagen 22“
Bilder der Motive zur freien Verwendung für die Presse (Bildnachweis: Michael Apitz)

Motivwagen 1

Bild zu „Motiv 1“ (ZIP)
Hier herunterladen

Motivwagen 2

Bild zu „Motiv 2“ (ZIP)
Hier herunterladen

Motivwagen 3

Bild zu „Motiv 3“ (ZIP)
Hier herunterladen

Motivwagen 4

Bild zu „Motiv 4“ (ZIP)
Hier herunterladen

Motivwagen 5

Bild zu „Motiv 5“ (ZIP)
Hier herunterladen

Motivwagen 6

Bild zu „Motiv 6“ (ZIP)
Hier herunterladen

Motivwagen 7

Bild zu „Motiv 7“ (ZIP)
Hier herunterladen

Motivwagen 8

Bild zu „Motiv 8“ (ZIP)
Hier herunterladen

Motivwagen 9

Bild zu „Motiv 9“ (ZIP)
Hier herunterladen